Dienstag, 27. Oktober 2015

Die letzten Tage am Strand (26./27.10.2015)

Heute ist unser vorletzter gemeinsamer Tag. Nach diesem erlebnisreichen Urlaub beschließen wir letzten Tage am Strand zu verbringen. Das Wetter lädt sowieso dazu ein, mit etwa 33°C ist eine Abkühlung im Meer, welches dafür fast zu warm ist, eine prima Sache.


Martin - hinten auf dem kleinen Felsen - beansprucht diesen für sich. Ich denke jedoch nicht, dass er diesen Anspruch auch bei Flut verteidigen kann.


Wir schauen uns noch den alten Leuchtturm von Barra an, der gleichzeitig auch als Fort genutzt wurde. Auf Grund meiner herausragenden Leistung bei der Caritas werde ich hier an dieses Geschütz versetzt.





Der Strand von Barra glänzt durch sein klares Wasser :-).





Das Stand up Paddeln ist eine spaßige Sache. Trotz fast nicht wahrnehmbaren Wellengangs falle ich nur einmal ins Wasser. 


Da heute Sonntag ist und wir uns an einem der beliebtesten Stände befinden, ist heute jede Menge los.



Um sechs Uhr geht hier bereits die Sonne unter. Der Leuchtturm ist dafür ist wieder einmal eine wunderschöne Kulisse. Wir freuen uns schon auf die kalten Herbsttage in Deutschland...



Auch am letzten Tag ist wieder super Wetter. Von unserem Hotel aus können wir den Blick auf den kilometerlangen Strand genießen.



Heute fahren wir an einen der nördlichen Strände. Das Ziel ist der Strand "Flamengo". Wir steigen jedoch etwas zu früh aus dem Bus aus und beschließen den Rest einfach zu laufen. Etwa zwei Stunden gehen wir am teils menschenleeren Strand entlang. Schon fast romantisch, wenn nicht Martin dabei wäre XD.




Endlich angekommen und dehydriert, brauchen wir erstmal eine Erfrischung. Was würde sich da besser an bieten als ein eisgekühlter Caipirinha?




Sonntag, 25. Oktober 2015

Ilha dos Frades und Ilha de Itaparica (24.10.2015)

Heute machen wir eine Tour zu zwei vor Salvador vorgelagerten Inseln. Nachdem wir vom Hotel abgeholt werden, fahren wir über eine Stunde mit dem Boot zuerst zur Ilha dos Frades. Auch hier wird schon früh morgens der Caipirinha serviert. Naja, der Spruch "Kein Bier vor vier" lässt sich mit Caipirinha ja auch schlecht aufstellen...



Die Insel mit nur 70 Einwohnern lässt mit dem weißen Strand und dem türkisen Wasser schon fast ein Gefühl wie in der Karibik aufkommen.


Um zur Insel zu gelangen, kann mit einem kleinen Beiboot zum Strand gefahren werden. Das dauert Martin aber alles viel zu lange... ;-)





Hier gehen wir schwimmen, genießen den Ausblick und die frischen Fruchtsäfte.




Danach fahren wir weiter zur Ilha de Itaparica. Diese Insel ist bedeutend größer und hat 70.000 Einwohner. Hier bekommen wir ein Mittagessen und beschließen eine kleine Inselrundfahrt mitzumachen. Im antiken Bus wird viel zur Geschichte der Insel und zur Besiedelung zu Kolonoalzeiten erzählt. Leider kann man nicht viele Fotos machen. Hier zu sehen ist ein Fußballfeld, das nur bei Ebbe bespielbar ist ;-).


Diese Quelle ist quasi ein Jungbrunnen. Trinkt man das Wasser, bekommt man neue Haare auf dem Kopf, Falten o.ä. verschwinden ;-)





Ein weiteres Highlight ist die Sambaband auf dem Boot, die für sehr gute Stimmung sorgt. Wie man sieht auch bei Martin... 


Samstag, 24. Oktober 2015

Centro Histórico und Barra in Salvador da Bahia (23.10.2015)

Am Donnerstag fliegen wir zwei Stunden in den Norden nach Salvador da Bahia, der ehemaligen Hauptstadt Brasiliens zu Kolonoalzeiten. Hier leben etwa 2,6 Millionen Menschen und sehr viele Menschen machen hier Urlaub und nutzen die etwa 30km langen Strände.


Das historische Zentrum Salvadors beinhaltet unzählige schöne alte Gebäude in mehr oder weniger gutem Zustand. Wir wurden etwa fünf mal gewarnt, dass die Kriminalität in der Stadt sehr hoch sei und wir aufpassen sollen. Allerdings ist es weltweit nur die 17. gefährlichste Stadt. Dies zeigt sich auch daran, dass im Zentrum an jeder Ecke Polizisten stehen.



Der größte Falter, den ich je gesehen habe.




Als wir diesen schönen Platz fotografieren, werden wir unfreiwillig eingeladen, bei einer Capoeira Aufführung mitzumachen. Dafür verlangen die anderen Darsteller allerdings auch gleich 25€; wir können uns mit 10€ gerade noch so retten. Dafür haben wir dann auch noch eine DVD erhalten ;-).



Auf diesem Platz wurde das Musikvideo zu Michael Jacksons "They don't care about us" gedreht :-).





Die farbenfrohen Straßen lassen hier normalerweise gar keine Kriminalität erwarten.





Das Zentrum liegt auf einer 70m über dem Meeresspiegel liegenden Ebene, die mit der Küste über einen Fahrstuhl zu erreichen ist. Die Fahrt ist mit ungefähr 3,5ct sehr erschwinglich ;-).


Sehr viele Gebäude hier sind zwar schön aber auch sehr zerfallen, wie dieses Haus, das nur noch teilweise ein Dach hat.




Nach der bei 35°C sehr anstrengenden Runde durch die Stadt gehen wir zu Fuß in Richtung Norden. Man kann sich gar nicht oft genug mit Sonnencreme eincremen und trotzdem fühlt man sich immer, als ob man verbrennt. Nach einiger Zeit wird mir schwindelig, aber das hält zum Glück nicht lange an.



Martin hat wie immer die Karte in der Hand. Der Weg führt uns an einer Viel befahrenen Straße entlang. Die Blicke auf die Küste sind wunderschön, der Fußweg lässt aber aufgrund der vielen Obdachlosen nicht gerade ein Gefühl von Sicherheit aufkommen.



Schnell werden wir auch hier wieder von einer Frau gewarnt, dass wir lieber einen anderen Weg einschlagen sollen und sie führt uns zu einer belebten Straße zum Praça dois de julho. Martin meinte nur, dass von der Karte ja schließlich auch schwer auf die Sicherheit zu schließen ist.



Weiter Richtung Norden kommen wir in das Viertel Barra, dass mit seinen Stränden und glasklarem Wasser sehr einladend ist.




Der Leuchtturm von Barra.





Die gekühlten Kokosnüsse zählen hier zu unseren Hauptnahrungsmitteln (heute allein 4 Stück). Sie sind sehr erfrischend und kosten nur etwa 60ct pro Stück.


Nach etwa 15 km zu Fuß kommen wir noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang im Hotel an.