Dienstag, 20. Oktober 2015

Favela und Centro do Rio de Janeiro (19.10.2015)

Martin möchte umbedingt eine Favela besuchen. Da es viele Geschichten über die diese berüchtigten Viertel Rio de Janeiros gibt, bin ich anfangs nicht recht begeistert ;-).

Die Favelas, von denen es hier 400 gibt, sind an den Berghängen Rios illegal errichtet worden. In den meisten haben noch immer Drogendealer das Sagen und kontrollieren das Viertel.


Wir werden von einem Bus an dem Fuß der Favela gebracht. Dort nehmen wir ein Motorradtaxi, um in die Favela hoch zu fahren. Die Fahrt hinauf ist dabei schon ein Erlebnis... Die schmale Straße schlängelt sich in Serpentinen den steilen Berg herauf. Wir müssen uns dabei sehr gut festhalten, da wir sonst rückwärts vom Taxi purzeln würden. Unser Fahrer überholt nebenbei gut ein Dutzend Autos. Hierbei gilt es, die Beine eng am Motorrad zu führen, da bei dem Überholmanöver zwischen zwei sich entgegenkommenden Bussen kaum Platz bleibt.


Did Fahrt hat sich gelohnt. Nachdem der Puls wieder etwas runter gesunken ist, genießen wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt.


Anschließend gehen wir den steilen Weg durch die Favela wieder herunter.



Die Infrastruktur ist hier etwas kreativer gestaltet wie hier die Elektrik. Immerhin sind die Einwohner so professionell verdrahtet, dass sie nichts für den Strom bezahlen müssen. Er wird einfach aus dem öffentlichen Netz abgezapft.


Oft sind aus Platzmangel mehrere Häuser übereinander gebaut. Das Viertel ist von vielen kleinen Gassen und Gängen durchzogen. Dies ist eine der größeren.


Hier schon eine etwas kleinere Gasse. Ich drehe mich ein letztes mal nach Martin um.



Martin genießt die Tour. Das Essen hier ist noch einmal günstiger als in Brasilien sowieso schon. Das Açaí-Eis ist eine super Erfrischung für zwischendurch.


Nach etwa zwei Stunden sind wir dann raus aus der Favela und das sogar im Ganzen.





Auf dem Weg ins Hostel läuft uns dieses kleine Äffchen über den Weg.




Rio hat einen sehr beeindruckenden kleinen Flughafen, der auf einer kleinen künstlichen Insel liegt. Die Flugzeuge fliegen dabei direkt am Zuckerhut vorbei.


In der Ferne der Zuckerhut.



Wir erkunden im Weiteren das Zentrum der Stadt.



Die Feuerwehr von Rio. Feuerwehrmänner werden hier übrigens Bombeiros genannt ;-).


Igreja Nossa Senhora de Candelária.

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