Am Donnerstag fliegen wir zwei Stunden in den Norden nach Salvador da Bahia, der ehemaligen Hauptstadt Brasiliens zu Kolonoalzeiten. Hier leben etwa 2,6 Millionen Menschen und sehr viele Menschen machen hier Urlaub und nutzen die etwa 30km langen Strände.
Das historische Zentrum Salvadors beinhaltet unzählige schöne alte Gebäude in mehr oder weniger gutem Zustand. Wir wurden etwa fünf mal gewarnt, dass die Kriminalität in der Stadt sehr hoch sei und wir aufpassen sollen. Allerdings ist es weltweit nur die 17. gefährlichste Stadt. Dies zeigt sich auch daran, dass im Zentrum an jeder Ecke Polizisten stehen.
Der größte Falter, den ich je gesehen habe.
Als wir diesen schönen Platz fotografieren, werden wir unfreiwillig eingeladen, bei einer Capoeira Aufführung mitzumachen. Dafür verlangen die anderen Darsteller allerdings auch gleich 25€; wir können uns mit 10€ gerade noch so retten. Dafür haben wir dann auch noch eine DVD erhalten ;-).
Auf diesem Platz wurde das Musikvideo zu Michael Jacksons "They don't care about us" gedreht :-).
Die farbenfrohen Straßen lassen hier normalerweise gar keine Kriminalität erwarten.
Das Zentrum liegt auf einer 70m über dem Meeresspiegel liegenden Ebene, die mit der Küste über einen Fahrstuhl zu erreichen ist. Die Fahrt ist mit ungefähr 3,5ct sehr erschwinglich ;-).
Sehr viele Gebäude hier sind zwar schön aber auch sehr zerfallen, wie dieses Haus, das nur noch teilweise ein Dach hat.
Nach der bei 35°C sehr anstrengenden Runde durch die Stadt gehen wir zu Fuß in Richtung Norden. Man kann sich gar nicht oft genug mit Sonnencreme eincremen und trotzdem fühlt man sich immer, als ob man verbrennt. Nach einiger Zeit wird mir schwindelig, aber das hält zum Glück nicht lange an.
Martin hat wie immer die Karte in der Hand. Der Weg führt uns an einer Viel befahrenen Straße entlang. Die Blicke auf die Küste sind wunderschön, der Fußweg lässt aber aufgrund der vielen Obdachlosen nicht gerade ein Gefühl von Sicherheit aufkommen.
Schnell werden wir auch hier wieder von einer Frau gewarnt, dass wir lieber einen anderen Weg einschlagen sollen und sie führt uns zu einer belebten Straße zum Praça dois de julho. Martin meinte nur, dass von der Karte ja schließlich auch schwer auf die Sicherheit zu schließen ist.
Weiter Richtung Norden kommen wir in das Viertel Barra, dass mit seinen Stränden und glasklarem Wasser sehr einladend ist.
Der Leuchtturm von Barra.
Die gekühlten Kokosnüsse zählen hier zu unseren Hauptnahrungsmitteln (heute allein 4 Stück). Sie sind sehr erfrischend und kosten nur etwa 60ct pro Stück.
Nach etwa 15 km zu Fuß kommen wir noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang im Hotel an.



































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