Heute schlafen wir ein bisschen aus. In der Nacht war es wieder etwas später geworden... Nachdem wir also eine Art Brunch zu uns genommen haben, machen wir uns auf den Weg, die Insel ein bisschen zu erkunden. Martin und Rodrigo studieren die Karte mit dem Plan, einen weiteren Strand zu besuchen.
Der Weg führt uns abseits von Straßen durch eine sehr schöne Dünenlandschaft.
Nach einiger Zeit wird es allerdings immer schwieriger, einen Weg zwischen den sumpfartigen Wasserflächen auszumachen. Oft müssen wir ein Stück zurück gehen, um einen neuen Weg zu suchen. Es bereitet mir dabei eine besondere Freude, die Gewässer barfuß zu durchqueren... Die Vorstellung von Schlangen und anderem Tierchen, lässt das Abenteuergefühl sowie Adrenalin noch etwas steigen ;-).
Endlich haben wir die Gewässer hinter uns gelassen. Von einer hohen Düne können wir die Aussicht genießen.
An so Dünen kann man auch so allerlei Spaß haben. Ein Sprung über die Kante und man landet vier, fünf Meter weiter unten im weichen Sand.
Wer schon mal so ein paar Stunden über Dünen gewandert ist, weiß, dass das durchaus mit Anstrengung verbunden ist. Ich spüre Muskeln, von deren Existenz ich vorher nichts wusste.
Am Ende des Dünenlabyrinths treffen wir wieder auf Menschen. In einem Dünentrichter fahren wir Sandboard. Bei den ersten Versuchen überschlagen wir uns schon nach kurzem Wege, sodass sich Sand an sämtlichen Stellen des Körpers finden lässt. Nach einer Weile klappt es dann aber einigermaßen.
Einen Skilift gibt es leider nicht, sodass jedesmal die Düne aufs neue erklommen werden muss. Während Martin und ich nach mehreren Malen nach Luft ringen, hat Rodrigo die Ausdauer eines Huskys.
Nach der Anstrengung trinken wir erstmal einen Kaffee und setzen unsern Weg zum Strand fort.
Die 17 °C bei einer auf norddeutsch gesagt sehr steifen Brise, laden nicht gerade zu einem Bad ein. Wir lassen es uns dennoch nicht nehmen, das Meer zu betreten.
Vor dem Abendessen gibt's noch ein schönes Panorama zu sehen.








































