Freitag, 9. Oktober 2015

Fahrt nach Montevideo und Porto Alegre (07./08.10.2015)

Heute machen wir uns auf den Weg nach Montevideo. Dafür fliegen wir früh am Morgen zuerst mit dem Flugzeug nach Porto Alegre.


Martin schläft trotz der wunderschönen Ausblicke direkt im Flugzeug weiter, Pech gehabt ;-).



Schon bei der Ankunft in Porto Alegre regnet es leicht. Wir verbringen den Tag hier und fahren dann über Nacht weiter nach Uruguay.

Wir stellen fest, dass die Stadt sicherlich mal recht schön gewesen ist; manche Häuser haben ein hohes Potential. Heutzutage wirkt aber eigentlich alles sehr heruntergekommen und zudem auch sehr düster; dies ist wahrscheinlich auch dem Regen geschuldet.


Ähnlich wie in Istanbul gibt es auch hier einen großen Basar, auf dem man allerhand Gefälschtes kaufen kann.


Leider entwickelt sich das Wetter eher negativ und der ganze restliche Tag wird von Starkregen beherrscht. Daher verbringen wir einige Zeit im Restaurant.


Die restlichen Stunden lesen wir am riesigen Busbahnhof, einem riesigen Rondelle mit Platz für geschätzt 100 Bussen. Um 10 Uhr Abends besteigen wir den Bus und sind froh das verregnete Porto Alegre hinter uns zu lassen.


Als Martin, darüber scherzt, dass unser Bus gleich sicherlich eine Bar hat, an der er seine tägliche Ration Bier trinken kann, weiß er noch nicht, dass er damit nicht ganz unrecht hat. Die Fahrt ist wie immer sehr angenehm und wir genießen besseren Service als bei so mancher Airline mit warmem Abendessen, Getränken, einem Film und Sitzen, die man fast flach zu einem Bett machen kann. Einziger Nachteil ist, dass die hübsche Stewardess spanisch spricht, sodass Martins Flirtversuche auf Portugiesisch leider ins Leere laufen.

Am nächsten Morgen können wir die Landschaft genießen.



In Montevideo ist es sehr stürmisch und im Wind auch kühl aber sonst angenehm. Da wir etwas zu früh sind, erkunden wir schonmal ein bisschen das Viertel um unser Hotel, um das auch der Hafen angeordnet ist.

Fast gegenüber von unserem Hotel liegt das Teatro Solís.


Plaza Independencia mit dem Palacio Salvo.


Plaza de la Constitución mit der Catedral Metropolitana de Montevideo im Hintergrund.


Plaza Zabala.



Banco Central del Uruguay.




Da unser Spanisch nicht so gut ist, finden wir uns mittags in einem etwas edleren Restaurant wieder. Das Steak kommt auf jeden Fall in die Top 3, die ich gegessen habe. Die Jogginghose von der Busfahrt scheint übrigens nicht zu stören XD.



Plaza Cagancha in der Dämmerung.


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Steife Brise und Lagoa da Conceição (06.10.2015)

Da es heute ziemlich stürmisch ist und regnerisch aussieht, entscheiden wir uns, die zweite Surfstunde lieber mit einem bisschen Wandern zu ersetzen. Einen Strand in der Nähe unseres Hotels haben wir noch nicht gesehen und daher machen wir uns zunächst dahin auf.



Martin testet, ob er trotz des reichhaltigen brasilianischen Essens immer noch schnell genug ist, den Wellen auszuweichen :-).


Die zweite Folge von Baywatch wurde heute auch gedreht. Die Wellen waren heute so hoch, dass sich nur wenige ins Wasser getraut haben, sodass ich eine ruhige Schicht hatte.





Ein paar zufällige Felsen halfen uns, den riesigen Wellen noch näher zu kommen.






Eigentlich wollten wir ja schwimmen gehen aber irgendwas hielt uns dann doch davon ab XD. Die Aussicht war aber sowieso schon schön genug.










Als der Regen stärker wird, trinken wir erst einmal zwei Säfte und gehen dann zurück ins Hotel, um auf besseres Wetter zu warten. Am Nachmittag fahren wir mit einem winzigen Boot aus den 50ern (oder noch antiker) über die Lagoa da Conceição zu Uferhäusern, die nur so oder über einen Wanderpfad zu erreichen sind.



Nach einer halben Stunde Fahrt - und aufgrund der Vibrationen im Boot mit sämtlichen Knochen an nicht regulären Stellen - erreichen wir das idyllische Fischerdorf mit einigen Restaurants, Souvenirlädchen und einem Wasserfall.





Leider haben am heutigen Tag alle Restaurants geschlossen... Die Rückfahrt findet mit einem noch älteren Boot statt, das aber zum Glück nicht sonstige vibriert ;-).

Dienstag, 6. Oktober 2015

Florianópolis bei Sonne (05.10.2015)

Heute scheint zum ersten mal auf Florianópolis die Sonne. Natürlich nutzen wir das, die Strände bei Sonne zu genießen.


Das hat aber erstmal nichts mit relaxen zu tun. Direkt hinter dem Parkplatz werden wir angesprochen und finden uns Minuten später mit Neoprenanzügen, Surfboards und Surflehrer wieder.

Da Ingenieure ja grundsätzlich ein physikalisches Grundverständnis haben, verstehen wir die Theorie recht schnell. Die Füße sind auf der Längsachse des Boards zu platzieren. Außerdem muss man aus Stabilitätsgründen in die Knie gehen, damit der Schwerpunkt möglichst tief liegt. Soviel zur Theorie, in der Praxis sehen wir eher so aus, als ob wir an einer Salzwasserverkostung teilnehmen XD. Ich habe es jedoch ein oder zweimal hinbekommen, auf dem Board stehen zu bleiben ;-).



Danach genießen wir die Sonne und ich hole mir meinen mittlerweile dritten Sonnenbrand... Martin hat anscheinend einen Sonnenstich erlitten, da er sich diesen wunderschönen (:-/) Skorpion tatovieren lässt XD.




Das reichhaltige brasilianische Essen lässt mich heute nur 15 statt 30 Klimmzüge machen :-P. (1 statt 2)






Für Martin Eltern: Damit er nicht enterbt wird und auch noch nach Deutschland zurückkommen darf. Das "Tatoo" ist natürlich nur temporär aufgemalt ;-).