Sonntag, 27. September 2015

Porto da Ilha (26.09.2015) und Rio Prato (27.09.2015)

Da die letzten beiden Tage sehr nass waren, gibt es leider nicht so viele Bilder zu zeigen.

Gestern waren wir im Porto da Ilha, einem natürlichen Wasserpark. Hier haben wir zuerst mit Reifen eine Abfahrt durch kleinere Wasserfälle gemacht.


Darauf folgte eine Dreiviertelstunde Stand-up Paddeln auf dem Fluss. Komischerweise bin ich bis kurz vor Schluss nicht reingefallen ;-)


Im Anschluss fahren wir mit Kanus einen anderen Fluss herab; natürlich auch Wasserfälle hinab, u.a. dem auf dem nächsten Bild ganz hinten links. Martin war Steuermann und hat uns zweimal zum Kentern gebracht XD.


Bis zur Heimfahrt konnten wir dann noch schwimmen und unsere Geschicklichkeit (oder auch nicht) auf der Slag Line ausprobieren.

Heute fahren wir zum Rio Prata. Schon der Hinweg über meist unbefestigte Straßen, durch Wasserlöcher und Kuhherden ist sehr schön. Der Fiat Ducato meistert alles ohne Probleme ;-)



Wie überall in der Gegend kann man auch hier die frei lebenden Tropenvögel bewundern. Auch viele Papageien sind zu sehen.




Eine typische Straße.


Dann geht es los. Wir schnorcheln beginnend an der Quelle in einem Fluss, dessen Wasser unbeschreiblich klar ist. Um uns herum schwimmen Unmengen an Fischen, die bis zu 50 cm groß sind. Sie lassen sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht stören. Wir können an einer weiteren Quelle wunderbar beobachten, wie das Wasser aus dem Erdboden tritt und den Sand am Grund aufwirbelt. Danach lassen wir uns etwa 2 km den Fluss abwärts treiben. Der einsetzende Starkregen mit Donner im Hintergrund und die im Wasser intensiv wahrnehmbaren Regentropfen machen das Gesamtergebnis zu einer unbeschreiblichen Erfahrung.


Samstag, 26. September 2015

Grutas, Bolnearo Municipal und Taboa (25.09.2015)

Heute gucken wir uns zwei Höhlen in der Umgebung an, von denen es hier etliche gibt. Gestartet wird mit dem Kleinbus um 7.00 Uhr, also noch viel früher ;-)

Die erste Höhle ist die Gruta de São Miguel. Zu ihrem Eingang führt ein Weg durch die Bäume über Hängebrücken.


Wieder mal nichts für Leute mit Höhenangst...



Gut, dass Martin so gut portugiesisch spricht. Den fünfminütigen Vortrag des Guides mit den Sicherheitsregeln fasst er für mich kurz zusammen: "Pass einfach auf, dass du nicht ausrutschst und fass am besten nichts an!"






Die zweite Station ist die Gruta do Lago Azul (blauer See). Wie man sieht, kommt der Name nicht von ungefähr, da der See eine wunderschöne blaue Farbe aufweist.





Da wir mittags schon wieder im Hostel ankommen, mieten wir uns Fahrräder und fahren ins städtische Freibad am Fluss.



Hier wimmelt es nur so von großen Fischen, die hier mit einem schwimmen - und Martin wollte ja eh schon immer mal mit den großen Fischen schwimmen ;-)



Begeistert von so vielen Fischen essen wir im Anschluss auch gleich Fisch. Die Vorfreude auf den täglichen frisch gepressten Fruchtsaft vergeht leider, da Martin einen Zitronensaft ohne Zucker bestellt. Vielleicht schaut er aber auch nur so, weil absolut kein Alkoholgehalt feststellbar ist XD.



Hier ein leicht korrodiertes Straßenschild und daneben ich mit meinem tollen Fahrrad. In Deutschland wäre dieses wohl selbst beim Sperrmüll stehengeblienen :-).


Martins Problem mit dem fehlenden Alkohol wird allerdings später noch ausgiebig gelöst, da wir die Taboa Cachaça Fabrik besuchen. Hier bekommen wir den Herstellprozess erklärt und alle Zutaten für die verschiedenen Geschmacksrichtungen gezeigt.



Selbstverständlich konnten wir dann auch alle Sorten testen ;-).


Der Transfer erfolgt sehr angemessen.


Donnerstag, 24. September 2015

Estância Mimosa (24.09.2015)

Bonito ist eine Kleinstadt mit ca. 20.000 Einwohnern im Pantanal im Staat Mato Grosso do Sul. Durch das sehr kalkhaltige Wasser gehören die Flüsse, die in der Umgebung durch die Wälder fließen, zu den blausten und klarsten der Welt.

Urlaub ist kein Zuckerschlecken. Schon früh morgens um acht holt uns der Kleinbus ab und nimmt uns mit zur Estância Mimosa (Mimosa Farm).


Hier machen wir eine Wanderung durch den Wald mit der Möglichkeit, sich im Fluss zu erfrischen :-). Eine sehr sehr gute Sache bei den schweißtreibenden Temperaturen von heute 35°C. Ziehen wir also schon einmal die Neoprenschuhe an.


Und los geht es durch den Wald.







Die natürlichen Duschen sind ein Traum. So gründlich gewaschen hat sich Martin, denke ich, selten, seit ich ihn kenne. Jedoch beklagt er sich im Laufe des Tages öfter über Wasser im Ohr... 



Ich auf nicht ganz freiwilliger Tauchstation.


Zwischenzeitig fahren wir mit dem Boot ein bisschen weiter. Im Wald beobachten wir Affen, Leguane und andere Echsen.



Obwohl ich im Freibad - wenn überhaupt - erst einmal vom 5m Brett gesprungen bin, nehme ich natürlich auch die Möglichkeit wahr, etwa 5m in den Fluss zu springen... mehrmals natürlich ;-) Hier Martin:


Danach gibt es noch ein schmeckiges Essen mit Reis, Nudeln, verschiedenen Fleischsorten und natürlich Feijão (Bohnen).


Vor der Rückfahrt können wir uns noch von den Anstrengungen des Vormittags und dem reichhaltigen Essen erholen.


Um 19.00 Uhr beschwert Martin sich immernoch über das Wasser in seinem Ohr. Als Ingenieur beschließt er, zu versuchen, es mit einem anderen Flüssigkeitsvolumen (Bier) aus dem Körper zu verdrängen. Nach geschätzten zwei Litern Bier, die er bis jetzt (21.00 Uhr) getrunken hat, scheint das Wasser zumindest aus seinen Gedanken verdrängt zu sein XD.