Donnerstag, 22. Oktober 2015

Cristo Redentor und Sunset Ipanema Beach (21.10.2015)

Was wäre ein Urlaub in Rio ohne den Besuch der berühmten Jesus Statue Christo Redentor? Außerdem hat man von hier noch einmal einen sehr schönen Überblick über große Teile der Stadt von der anderen Seite aus. Der Zuckerhut, der gestern noch riesig erschien, wirkt heute erstaunlich klein ;-).



Wer genau hinschaut, erkennt einige Favelas auf diesem Bild. Diese nördlichen sind weitgehend von der Kriminalität befreit worden.



Hier oben ist es heute sehr sehr hell und da Martin seine Sonnenbrille vergessen hat, fällt es ihm schwer, nett zu gucken XD.


Mir gelingt es aber auch nicht besser...


Auch die Echsen scheinen den Ausblick hier sehr zu genießen ;-).




Danach geht es wie fast jeden Nachmittag zum Strand an die Copacabana. Heute sind die Wellen bedeutend größer als am ersten Tag, was sehr großen Spaß macht. Man kann auch ohne Surfbrett surfen und ab und zu wird man von der Welle auch wie in einer Waschmaschine umhergeworfen :-). Die roten Fahnen am Strand habe ich allerdings erst beim Weggehen bemerkt XD.





Da uns der Tipp gegeben wurde, dass der Sonnenuntergang am Ipanema Beach sehr schön sein soll, gehen wir am Abend auch dort noch einmal schwimmen. Der Tipp erwies sich auf jeden Fall als goldrichtig!






Nachdem ich mich neu eingekleidet habe...


...gibt es eine leckere Fejoada zu essen. Dabei handelt es sich um ein typisches brasilianisches Gericht, welches sich am ehesten mit Schweinshaxe und Wurst eingelegt in Bohnen beschreiben lässt. Dass das Essen hier wirklich sehr bekömmlich ist, lässt ein Blick auf Martins Hemd schnell erahnen XD.


Echsen und Geckos findet man übrigens überall, auch direkt von der Zimmertür...

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Pão de Açúcar (20.10.2015)

Heute ist neben den üblichen warmen Temperaturen zum ersten mal in Rio auch der Himmel klar von Wolken. Daher bietet es sich an, einen höheren Aussichtspunkt aufzusuchen. Dazu eignet sich der Zuckerhut oder in Portugiesisch Pão de Açúcar (Zuckerbrot) natürlich besonders gut.


Dass es gestern im Hostel kostengünstige Caipirinhas gab, lässt mich auf der Seilbahnfahrt die Höhe völlig vergessen :-P.


Die erste Seilbahn führt auf den Morro da Urca, einen etwas kleineren Felsen daneben. Schon von hier aus hat man einen sagenhaften Blick über die Stadt.






Blick auf die Stadtviertel Batafogo und Flamengo.



Die zweite Fahrt führt dann direkt auf den Zuckerhut.




Von dem 396m hohen Felsen wirkt Rio auf einmal wie eine Miniaturstadt.







In diesem Bild erkennt man klein auf dem höchsten Berg die Christus Statue.




Blick auf die Copacabana links.



Den Abend genießen wir wieder am Strand, so wie es sich in Rio de Janeiro gehört :-).


Dienstag, 20. Oktober 2015

Favela und Centro do Rio de Janeiro (19.10.2015)

Martin möchte umbedingt eine Favela besuchen. Da es viele Geschichten über die diese berüchtigten Viertel Rio de Janeiros gibt, bin ich anfangs nicht recht begeistert ;-).

Die Favelas, von denen es hier 400 gibt, sind an den Berghängen Rios illegal errichtet worden. In den meisten haben noch immer Drogendealer das Sagen und kontrollieren das Viertel.


Wir werden von einem Bus an dem Fuß der Favela gebracht. Dort nehmen wir ein Motorradtaxi, um in die Favela hoch zu fahren. Die Fahrt hinauf ist dabei schon ein Erlebnis... Die schmale Straße schlängelt sich in Serpentinen den steilen Berg herauf. Wir müssen uns dabei sehr gut festhalten, da wir sonst rückwärts vom Taxi purzeln würden. Unser Fahrer überholt nebenbei gut ein Dutzend Autos. Hierbei gilt es, die Beine eng am Motorrad zu führen, da bei dem Überholmanöver zwischen zwei sich entgegenkommenden Bussen kaum Platz bleibt.


Did Fahrt hat sich gelohnt. Nachdem der Puls wieder etwas runter gesunken ist, genießen wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt.


Anschließend gehen wir den steilen Weg durch die Favela wieder herunter.



Die Infrastruktur ist hier etwas kreativer gestaltet wie hier die Elektrik. Immerhin sind die Einwohner so professionell verdrahtet, dass sie nichts für den Strom bezahlen müssen. Er wird einfach aus dem öffentlichen Netz abgezapft.


Oft sind aus Platzmangel mehrere Häuser übereinander gebaut. Das Viertel ist von vielen kleinen Gassen und Gängen durchzogen. Dies ist eine der größeren.


Hier schon eine etwas kleinere Gasse. Ich drehe mich ein letztes mal nach Martin um.



Martin genießt die Tour. Das Essen hier ist noch einmal günstiger als in Brasilien sowieso schon. Das Açaí-Eis ist eine super Erfrischung für zwischendurch.


Nach etwa zwei Stunden sind wir dann raus aus der Favela und das sogar im Ganzen.





Auf dem Weg ins Hostel läuft uns dieses kleine Äffchen über den Weg.




Rio hat einen sehr beeindruckenden kleinen Flughafen, der auf einer kleinen künstlichen Insel liegt. Die Flugzeuge fliegen dabei direkt am Zuckerhut vorbei.


In der Ferne der Zuckerhut.



Wir erkunden im Weiteren das Zentrum der Stadt.



Die Feuerwehr von Rio. Feuerwehrmänner werden hier übrigens Bombeiros genannt ;-).


Igreja Nossa Senhora de Candelária.